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09.04.2003 09:50:34
Ein Mitarbeiter von www.punkerfrank.de entdeckte kürzlich in einem Artikel bei SPIEGEL ONLINE "Bush und Blair in Belfast - Der Irak den Irakern". In Deutschland werden solche Pläne mit Freude und Zuversicht aufgenommen. Mitglieder aller Parteien äußerten sich dazu übereinstimmend: "Im Grunde ist der Irak ja ein zweites Deutschland. Erst diese dumme Sache mit dem Diktator, dann die Befreiung durch Amerika .... wenn die dort unten jetzt noch das mit einem 'sauberen Irak' geregelt kriegen ... naja ... aber bei uns ist so was ja nicht möglich."
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08.04.2003 13:36:53
Im Irak hat ein US-Panzer ein Hotel beschossen, in dem fast alle ausländischen Pressevertreter untergebracht sind. Zuvor sei der Panzer von Scharfschützen angegriffen worden, die sich angeblich ebenfalls im Hotel befanden. Ob unter diesen Scharfschützen auch Journalisten waren, konnte noch nicht geklärt werden. Möglicherweise war aber auch bloss die aktuelle Berichterstattung einfach scheisse - und der Panzer musste tun, was ein Panzer tun muss.
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04.04.2003 13:40:01
Wie heute berichtet wurde, ist die Nachfrage nach Pizza, Süßigkeiten und Fast-Food in Amerika drastisch gestiegen. Möglicherweise versuchen viele Amerikaner die Angst um ihre Soldaten mit Kalorienbomben zu kompensieren. Beim morgendlichen Redaktionsspaziergang durch die Fußgängerzonen trafen wir dann auch hauptsächlich auf Menschen, die bewiesen, dass offensichtlich doch deutsche Soldaten im Irak mitkämpfen.
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04.04.2003 10:08:51
Die Deutsche Post will in den nächsten Tagen die Zahl der Briefkästen drastisch verringern. Vor allem die Zahl der toten Briefkästen stelle einen zu hohen Kostenfaktor da. "... und das ist es, was uns vom Rest der Gesellschaft unterscheidet: Tote Arbeitslose, tote Rentner, tote Soldaten - das kostet ja alles nichts mehr - aber unserer toten [Briefkästen, Anm. d. Red.], die gehen richtig ins Geld."
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03.04.2003 16:53:56
Laut amerikanischen Berichten sorgen irakische Störsender dafür, dass die ansonsten treffsicheren Bomben abgelenkt werden. Inzwischen werden weltweit - und nicht nur vom Irak - solche oder ähnliche Störsender eingesetzt. Die bisher bekanntesten sind CNN, NBC, N24, RTL 2, SAT1, RTL, PROSIEBEN, ...
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02.04.2003 11:42:07
Herr Wagner von der Bild-Zeitung weiss auch nicht mehr, was er will. Noch vor einigen Wochen beschwor er Selbstvertrauen, Unternehmergeist und Kreativität bei den Arbeitslosen ... und heute fordert er gestandene Arbeitnehmer - Journalisten in Bagdad nämlich - dazu auf, ihren Arbeitsplatz zu verlassen. Mark Knochen meint dazu: "Lieber bei der Arbeit gestorben, als umsonst beworben."
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02.04.2003 11:32:01
Für alle Freunde des Deutsch-Punks. Es steht - wann, wenn nicht jetzt - eine Reunion von Slime ins Haus. Die Jungens wollen mit ihrem alten Hit "Polizei, SARS" die Charts stürmen
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20.03.2003 19:05:34
Enttäuschender Kriegsbeginn
Liebe Berichterstatter - war das schon alles?

Aus aktuellem Anlass eine Kurzmeldung zum Irak-Krieg. Heute, am 20.03.2003, ca. um 03.30Uhr begann die militärische Offensive der USA gegen den Irak, gegen die Stadt Bagdad. Die US-Streitkräfte feuerten Bomben und Marschflugkörper auf die entsprechenden Gebäude, in denen man die Führung des Terror-Regimes vermutete. Saddam Hussein wurde bei diesem Angriff nicht verletzt. US-Präsident Bush kündigte inzwischen an, dass dieser Krieg länger dauern könnte, als es bislang vorausgesagt wurde. Die mit Spannung erwartete und von Beobachtern angekündigte „erste große Angriffswelle“ blieb bis zum jetzigen Zeitpunkt jedoch aus.
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19.03.2003 21:48:25
Grausamer Folterkeller für Arbeitslose entdeckt
Fanatischer Regierungsanhänger wollte „nur eine Mission erfüllen“

Wie uns heute aus verdeckten Quellen zugetragen wurde, hat sich schon vor einigen Monaten eine Folterserie an Langzeitarbeitlosen zugetragen. Der offensichtlich geistlich verwirrte A. Disoccupato konnte jedoch gestellt werden, als er vor einem Arbeitsamt völlig wahllos Arbeitslose ansprach und wüst beschimpfte. Der Sohn italienischer Eltern lebt seit seiner Geburt in Deutschland und hat sich bislang nichts zu schulden kommen lassen. Anwohner wollen jedoch beobachtet haben, dass der Täter vor allem in den letzten Monaten verdächtig häufig mit der Szene der Arbeitslosen in Berührung gekommen war.
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